Blackjack Regeln, Strategie und viele Tipps und Tricks

SuperBlackjack – Alle Infos über das beliebte Casino-Kartenspiel

Blackjack ist ebenso bekannt als Einundzwanzig (21). Die Regeln sind einfach, das Spiel ist spannend und es gibt die Gelegenheit mit einer guten Strategie erfolgreich zu sein.

Experten-Spieler, die mathematisch gesehen ein perfektes Spiel spielen und in der Lage sind Karten zu zählen, haben bessere Chancen zu gewinnen.

Aber auch für den gelegentlichen Spieler, der ein ziemlich gutes Spiel spielt, ist der Hausvorteil des Casinos weniger als bei allen anderen Casinospielen, was Blackjack zu einem der schönsten Casinospiele für den Spieler macht.

Während die Beliebtheit von Blackjack aus dem Ersten Weltkrieg stammt, gehen seine Wurzeln bis in die 1760er Jahre in Frankreich zurück, wo es Vingt-et-Un (Französisch für 21) hieß.

Heute ist Blackjack das einzige Kartenspiel, das in jedem amerikanischen Spielcasino zu finden ist. Als beliebtes Heimspiel wird es als 17 und 4 mit etwas anderen Regeln gespielt.

Grundlagen von Blackjack

Im Heimspiel haben alle Spieler die Möglichkeit, der Dealer zu sein, denn da gibt es eine „wechselnde Bank“.

In der Casino-Version ist das Casino – vertreten durch den Dealer – eine „permanente Bank“. Im Casino-Spiel bleibt der Dealer stehen und die Spieler sitzen. Der Dealer ist verantwortlich für das Ausführen aller Aspekte des Spiels, vom Mischen (Shuffling) und dem Austeilen der Karten bis zum Umgang mit allen Einsätzen.

Karten

Die Standard-52-Karten-Packung wird verwendet, aber in den meisten Casinos werden mehrere Kartendecks zusammengemischt. Das Sechs-Deck-Spiel (312 Karten) ist das meist verbreitetste. Darüber hinaus verwendet der Dealer eine rote Plastikkarte, die an einer bestimmten Stelle in die Karten gesteckt wird, um anzuzeigen, wann es Zeit ist, dass die Karten neu gemischt werden. Wenn vier oder mehr Decks benutzt werden, werden sie von einem Kartenschlitten (auch Schuh genannt) ausgeteilt. Das ist ein Kasten, der dem Dealer erlaubt, Karten einzeln zu ziehen und mit dem Gesicht nach unten auszuteilen, ohne dabei tatsächlich eine oder mehrere Decks in der Hand halten zu müssen.

Ziel des Spiels

Jeder Spieler versucht den Dealer zu schlagen, indem er einen Zählwert so nah wie möglich an 21 erhält, ohne über 21 zu gehen.

Kartenwerte / Bewertung

Jeder Spieler hat die Wahl, obein Ass 1 oder 11 wert ist. Facecards wie J (Jack / Bube), Q (Queen / Dame) K (King / König) sind 10 Punkte wert und jede andere Karte von 2 bis 10 ist soviel Wert wie die aufgedruckte Zahl.

Einsatz

Bevor der Dealer mit dem Austeilen beginnt, platziert jeder Spieler einen Einsatz in Chips vor sich in dem dafür vorgesehenen Bereich. Minimal- und Höchstgrenzen sind dabei an jedem Tisch festgelegt. Der Einsteigertisch hat meist Limits von 5 Euro bis 500 Euro.

Mischen und Cutting Card

Wenn der Dealer die Kartendecks gründlich gemischt hat. Er wählt einen der Spieler, um die sogenannte Cutting Card zu setzen. Die rote Plastikkarte wird so platziert, dass die letzten 60 bis 75 Karten nicht verwendet werden. Als “Cutter” ist man aber auf der sicheren Seite, wenn man die Cutting Card einfach in die Mitte des Stapels steckt. Damit wird das Deck sowieso nur abgehoben und der Dealer setzt die Karte an die übliche Stelle. Die Anzahl der ausgespielten Karten, genannt Deck-Penetration, ist von Casino zu Casino unterschiedlich. In der Regel beträgt die Deck-Penetration zwischen 66 und 80 %. Je mehr Karten ausgespielt werden, bevor wieder gemischt wird, desto besser für Karten zähler. Aber dazu später mehr.

Austeilen

Wenn alle Spieler ihre Einsätze platziert haben gibt der Dealer jedem Spieler in Rotation im Uhrzeigersinn eine Karte. Wenn jeder Spieler  eine Karte hat, bekommt der Dealer selbst eine Karte, die er vor sich hinlegt.

In einer weiteren Kartenrunde wird dann jedem Spieler erneut eine Karte zugeteilt. Der Dealer nimmt anschließend seine zweite Karte mit dem Gesicht nach unten.

So erhält jeder Spieler außer dem Dealer zwei Karten nach oben. Der Dealer erhält eine für alle Spieler sichtbare Karte (Up-Card) und eine verdeckte Karte (Hole Card).

In einigen Spielen, die mit nur einem Deck gespielt werden, werden die Karten der Spieler mit dem Gesicht nach unten ausgeteilt und man muss sie mit einer Hand halten. Heute werden aber bei fast allen Blackjack-Spiele die Karten der Spieler offen ausgegeben, damit kein Spieler die Karten berühren darf.

Natural 21 – Blackjack

Wenn die ersten beiden Karten eines Spielers ein Ass und eine zehnwertige-Karte (eine Bildkarte oder 10) sind, die ihm einen Zählwert von 21 geben, ist das eine natürliche 21, die mittlerweile fast – wie das Spiel selbst – nur noch unter ihrem Spitznamen „Blackjack“ bekannt ist.

Wenn ein Spieler eine natürliche 21 hat und der Dealer nicht, zahlt der Dealer sofort diesem Spieler eineinhalb Mal die Menge seines Einsatzes. Bei einem Einsatz von 10 Euro bekommt der Spieler 15 Euro aus Gewinn hinzu.

Wenn der Dealer einen Blackjack hat, sammelt er sofort die Wetten aller Spieler ein, die keinen Blackjack haben.

Wenn der Dealer und ein anderer Spieler beide einen Blackjack haben, ist es ein Unentschieden (Push / Stand-Off) und der Spieler nimmt seine Chips zurück.

Wenn die offen sichtliche Up-Card des Dealers eine Zehnwertige-Karte oder ein Ass ist, schaut er auf seine verdeckte Karte, um zu sehen, ob die beiden Karten einen Blackjack ergeben. Wenn die offene Karte keine Zehnwertige-Karte oder ein Ass ist, schaut er nicht auf die verdeckte Karte bis alle Spieler ihre Aktion abgeschlossen haben.

Spielablauf

Der Spieler zur Linken des Dealers ist zuerst an der Reihe  und muss entscheiden, ob er stehen bleibt (keine weitere Karte zieht) oder nimmt (bitte um eine weitere Karte um näher an  21 zu kommen oder sogar genau 21 zu treffen).

So kann ein Spieler mit den ersten beiden Karten stehen bleiben, die ihm ursprünglich ausgeliefert wurden oder er kann den Dealer nach weiteren Karten fragen, bis er entweder beschließt, auf der Summe stehen zu bleiben (wenn es 21 oder drunter ist) oder sich überkauft (englisch: Bust – wenn es über 21 ist). Im letzteren Fall verliert der Spieler und der Dealer sammelt den Einsatz ein. Der Dealer wendet sich dann dem nächsten Spieler zu seiner Linken zu und es geht genauso weiter.

Die Kombination eines Asss mit einer anderen Karte als einer zehnwertigen Karte wird als „Soft Hand“ bezeichnet, weil der Spieler das Ass als 1 oder 11 zählen kann und sich mit einer weiteren Karte nicht überkaufen kann.

Zum Beispiel mit einer „Soft 17“ (ein Ass und ein 6), ist die Summe 7 oder 17. Während eine Zahl von 17 eine gemachte Hand ist, mit der man normalerweise immer stehen bleibt, kann der Spieler vielleicht eine höhere Summe ziehen. Wenn er eine Karte ziehen sollte, mit der er sich überkaufen würde, wird das Ass als eins gezählt und der Spieler kann nochmal entscheiden, ob er eine weitere Karte nimmt oder stehen bleibt.

Blackjack Regeln

Wenn jeder Spieler seine Aktion beendet hat, deckt der Dealer seine verdeckte Karte auf. Die Blackjack Regeln besagen, dass wenn die Summe 17 oder mehr ist, muss er stehen bleiben. Wenn die Gesamtsumme 16 oder weniger ist, muss er eine Karte nehmen.

Er muss weiterhin Karten nehmen, bis die Gesamtsumme 17 oder mehr beträgt.

Wenn der Dealer ein Ass hat und seine Hand damit eine Summe von 17 oder mehr bringen würde (aber nicht über 21), muss er das Ass als 11 zählen und er stehen bleiben.

Die Entscheidungen des Dealers sind damit automatisch festgelegt und an allen Blackjack-Tischen gleich, während der Spieler immer die Möglichkeit hat, eine oder mehrere Karten zu nehmen, egal welche Summe er hat.

Eine Ausnahme bildet die Regel “Dealer must hit any 17”. Dabei wird das Ass einer Soft-17 (Ass und 6) als “1” gezählt und der Dealer muss (darf) noch eine weitere Karte ziehen. Diese Regelvariante  gibt es in vielen Casinos in Las Vegas, weil das den Hausvorteil ein wenig erhöht und damit den Casinos mehr Geld bringt. Für den Spieler ist die standard-Regel besser, bei der der Dealer auch mit einer Soft-17 stehen bleiben würde.

Signale

Wenn ein Spieler an die Reihe kommt und eine Karte fordern will, kann er „Hit“ sagen, muss aber auf jeden Fall eine Handbewegung machen, indem er mit der flachen Hand auf den Tisch klopft oder mit einem Finger eine Kratzbewegung macht. Ebenfalls gebräuchlich ist eine Art winken, als würde man der Karte sagen “Komm her!”

Wenn der Spieler entscheidet, stehen zu bleiben kann er „Stand“ oder „Nicht mehr“ sagen oder kann diese Absicht signalisieren, indem er seine Hand seitwärts mit der Handfläche nach unten parallel zum Tisch bewegt.

Handsignale werden verwendet, um das „Eye in the Sky“ zu unterstützen. Ein oder mehrere Videokameras nehmen die Aktivitäten am Tisch auf, um bei der Lösung von Streitigkeiten und bei der Identifizierung von Dealerfehlern einen Beweis zu haben. Außerdem ist es auch zum Schutz des Casinos um sich  gegen Dealer, die Chips stehlen oder Spieler, die betrügen, zu schützen.

Die Aufzeichnung kann außerdem verwendet werden, um Kartenzähler zu identifizieren, deren Tätigkeiten sie zu unerwünschten Kunden machen, obwohl es nicht illegal ist.

Im Normalfall interessiert das Casino allerdings kaum ein Fehler, der zu Gunsten des Casinos gemacht wird. Eine Beschwerde des Spielers ist oft erfolglos. Es sei denn, es gibt genug Zeugen, die das gleiche behaupten.

Im Falle einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Handsignalen eines Spielers und ihren Wörtern hat das Handsignal Vorrang.

Teilen von Paaren (Splitten)

Wenn die ersten beiden Karten dieselbe Bezeichnung haben, wie z. B. zwei Zehner oder zwei Sechser, kann man sie als zwei getrennte Hände behandeln. Der Betrag des ursprünglichen Einsatzes geht dann auf eine der Karten und ein gleicher Betrag muss als Zusatzeinsatz auf die andere Karte gesetzt werden.

Der Spieler spielt zuerst die Hand zu seiner rechten (vom Dealer ausgesehen links), indem er ein oder mehrere Male eine Karte nimmt. Die Hand ist erst beendet, wenn der Spieler stehen bleibt oder sich überkauft.

Die beiden Hände werden also getrennt behandelt und abgerechnet. Bei einem Paar Asse erhält der Spieler nur noch eine weitere Karte für jedes Ass und darf nicht nochmal ziehen.

Wenn eine zehnwertige Karte an eines dieser Asse verteilt wird, ist die Gewinn-Auszahlung so hoch wie der Einsatz und wird nicht als Blackjack gewertet, was das 1,5-fache des Einsatzes bedeuten würde.

Verdoppeln (Double Down)

Eine weitere Option für den Spieler ist das Verdoppeln seines Einsatzes, wenn die ursprünglichen zwei Karten insgesamt 9, 10 oder 11 ergeben. Wenn der Spieler an die Reihe kommt, platziert er einen Einsatz, der dem ursprünglichen Einsatz entspricht und der Dealer gibt ihm nur eine weitere Karte.

Mit zwei Fünfen kann der Spieler sowohl das Paar teilen als auch Verdoppeln oder einfach nur die Hand spielen.

Außerdem darf man auch alle Start-Soft-Hände mit einem Ass verdoppeln.

Der Dealer hat hingegen nicht die Möglichkeit zu Teilen oder zu Verdoppeln. Das ist also ein Pluspunkt für den Spieler, der dadurch die Möglichkeit hat aus einer guten Ausgangsposition mehr herauszuholen.

Aufgeben – Surrender

Einige Spiele bieten die Möglichkeit „Surrender“ an. Damit kann der Spieler seine ersten beiden Karten aufgeben. Der Dealer sammelt dann die Karten ein und nimmt dann die Hälfte des Einsatzes. Die andere Hälfte gibt er dem Spieler zurück. Der nächste Spieler kommt dran.
Das Signal für Surrender ist eine imaginäre Linie, die man mit dem Zeigefinger unter seine Karten zieht und gleichzeitig „Surrender“ sagt.

Wenn die Option erlaubt ist, sollte man mit einer 16 gegen eine 9, 10  oder ein Ass des Dealers surrendern. Ebenfalls sollte man eine 15 gegen eine 10 des Dealers aufgeben. In allen anderen Fällen ist es besser nicht von der Surrender-Option Gebrauch zu machen.

Versicherung (Insurance)

Wenn man befürchtet, dass die Hole-Card des Dealers ein Ass ist, kann man einen Einsatz von bis zu der Hälfte des ursprünglichen Einsatzes machen. Damit wettet man, dass die Up-Card des Dealers eine zehnwertige Karte ist und er somit einen Blackjack bekommt.

Sobald alle diese Sidebets (Nebenwetten oder Zusatzwetten) platziert sind, schaut der Dealer auf seine Hole-Card. Wenn es eine zehnwertige Karte ist, wird diese aufgedeckt und die Spieler, die eine Versicherung abgeschlossen haben, gewinnen.

Sie werden für die Versicherung im Verhältnis 2:1 ausgezahlt. Bei einem 10 Euro Einsatz ist die Versicherung 5 Euro. Man gewinnt also 2 Mal 5 Euro (10 Euro) durch die Versicherung. Verliert aber die 10 Euro aus dem ursprünglichen Einsatz.

Wenn ein Blackjack für den Dealer auftritt, ist die Hand vorbei und die Haupteinsätze der Spieler werden gesammelt. Es sei denn, ein Spieler hat auch einen Blackjack. In diesem Fall ist es ein Unentschieden.

Eine Versicherung ist unweigerlich kein guter Spielzug für den Spieler, es sei denn, er ist ganz sicher, dass es eine ungewöhnlich hohe Anzahl von zehnwertigen Karten gibt.

Hausvorteil des Casinos

Eine einmal gezahlte oder eingesammelte Wette wird niemals zurückgegeben. So ist es ein wichtiger Vorteil für den Dealer und das Casino, dass der Spieler geht agieren muss. Wenn der Spieler sich überkauft, hat er schon seinen Einsatz verloren, auch wenn der Dealer sich anschließend auch überkaufen sollte.

Wenn der Dealer über 21 geht, zahlt er jeden Spieler aus, solange dieser unter 22 Punkten bleibt. Wenn der Dealer bei 21 oder weniger steht, zahlt er nur an die Einsätze der Spieler aus, die mehr Punkte als er haben, aber nicht mehr als 21. Er sammelt den Einsatz eines Spielers mit einer niedrigeren Summe ein. Wenn es ein Unentschieden gibt mit einem Spieler, der die gleiche Summe wie der Dealer hat, werden keine Chips ausgezahlt oder eingesammelt. Der Einsatz des Spielers bleibt im Setzfeld liegen und der Spieler kann entscheiden, ob er ihn für die nächste Runde dort liegen lässt, den Einsatz zurückzieht oder sogar mehr setzt.

Neu mischen

Wenn die Einsätze der Spieler abgewickelt sind, sammelt der Dealer die Karten dieses Spielers ein und legt sie mit der Oberseite nach oben in einen klaren, L-förmigen Plastikbehälter.

Der Händler fährt fort die Karten aus dem Schlitten auszuteilen bis er zur roten Plastikkarte kommt, die anzeigt, dass es Zeit ist, um zu mischen. Sobald diese Spielrunde vorbei ist, mischt der Dealer alle Karten, bereitet sie für den Cut vor und legt die Karten in den Schuh. Dann geht das Spiel wieder von vorne los.

Basic Strategy – die grundlegende Blackjack Strategie

Eine erfolgreiche Blackjack Strategie verlangt, dass der Spieler jede Hand in der optimalen Weise spielt. Diese Strategie berücksichtigt immer, was die Up-Card des Dealers ist.

Wenn die Karte des Dealers eine gute Karte wie 7, 8, 9, eine zehnwertige Karte ist, sollte der Spieler nicht aufhören zu ziehen, bis er insgesamt 17 oder mehr erreicht.

Wenn die Karte des Dealers schwach ist wie 4, 5 oder 6 sollte der Spieler aufhören zu ziehen, sobald er insgesamt 12 oder mehr hat.

Ziel ist es nicht, sich nicht zu überkaufen sondern mit einem niedrigen Wert stehen zu bleiben und zu hoffen, dass der Dealer mehr als 21 bekommt.

Wenn die Dealer-Up-Karte eine 2 oder 3 ist, sollte der Spieler erst mit insgesamt 13 oder höher aufhören.

Mit einer Soft-Hand ist die allgemeine Strategie zu verwenden, bis man insgesamt mindestens 18 erreicht hat.

In diesem Fall würde man nicht mit einer Soft-17 (Ass und 6) aufhören, sondern noch eine Karte ziehen bis man mindestens eine Soft18 oder eine reguläre 17 (Hard-Hand) hat.

Die Grundstrategie für die Verdopplung ist wie folgt: Mit einer Summe von 11 aus den ersten beiden Karten sollte der Spieler immer verdoppeln.

Mit 10 sollte er verdoppeln, es sei denn, der Dealer zeigt eine zehnwertige Karte oder ein Ass. Mit 9 sollte er nur verdoppeln, wenn die Karte des Dealers zwischen 2 und 6 ist.

Für das Teilen (Splitten) gelten folgende Faustregeln: der Spieler sollte immer ein Paar Asse oder Achter teilen. Identische zehnwertige Karten sollten nicht geteilt werden. Außerdem teilt man auch kein Paar Fünfer, da zwei Fünfer insgesamt 10 sind, was effektiver bei der Verdopplung verwendet werden kann.

Ein Paar Vierer sollten ebenfalls  nicht aufgeteilt werden, da die Summe Acht eine gute Zahl zum ziehen ist.

Im Allgemeinen können Zweier-Paare, Dreier-Paare oder Siebener-Paare aufgeteilt werden, es sei denn, der Dealer hat eine 8, 9, zehnwertige Karte oder ein Ass. Schließlich sollten Sechser-Paare nicht aufgeteilt werden, es sei denn, die Up-Card des Dealers ist zwischen 2 und 6.

Kartenzählen

Im Laufe eines Blackjack-Schlittens sammelt der Dealer die ausgeteilten Karten ein und platziert sie auf einem extra Stapel.

Eine sorgfältige Berechnung der ausgespielten Karten ermöglicht es einem Spieler, Schlußfolgerungen über die Karten zu machen, die noch auszuteilen sind. Diese Schlussfolgerungen können auf folgende Weise genutzt werden:

Spieler können größere Einsätze machen, wenn sie einen Vorteil haben. Zum Beispiel können die Spieler den Einsatz erhöhen, wenn es viele Asse und Zehner im Deck gibt, in der Hoffnung, einen Blackjack zu treffen.
Die Spieler können von der Basic Strategy entsprechend je nach Zusammensetzung der Karten abweichen. So kann man zum Beispiel auf mit einer Acht oder Sieben verdoppeln, wenn viele hohe Karten im Deck sind un der Dealer eine 6 oder weniger hat.
Ein Kartenzählsystem weist jedem Kartenwert einen neuen Punktewert zu. Das bekannteste Zählsystem Hi-Lo-Count bewertet alle niedrigen Karten von 2 bis 6 mit +1 und alle zehnwertigen Karten sowie Asse mit -1. Die Karten 7, 8 und 9 bekommen den Wert 0 und können ignoriert werden.

Man startet mit dem Karten zählen, nach dem der Dealer gemischt hat. Wenn eine Karte austeilt ist, fügt man den entsprechenden Punktewert zu einer laufenden Summe hinzu, die ‚Count‘ (deutsch: Zähler) genannt wird.

Ein Kartenzähler nutzt diese Zählung, um Einsätze und Spielentscheidungen nach einer mathematisch berechneten Tabelle zu machen.

Die Zählung endet mit der Cutting Card und dem Mischen. Dann beginnt man vorn vorne zu zählen.

Bei mehreren Kartendecks muss man den laufenden Count (Running Count) durch die Anzahl der restlichen Kartendecks im Schlitten teilen. Diese muss man schätzen. Was anfangs sehr schwierig aussieht, wird mit zunehmender Erfahrung und Übung immer einfacher.

Der Hausvorteil des Casinos beim Blackjack ist normalerweise zwischen 0,5% und 1%, wenn der Spieler sich an die grundlegende Strategie hält. Durch das Kartenzählen kann der Spieler einen Vorteil von bis zu 2% über das Haus erlangen.

Das Kartenzählen ist am Ende eines kompletten Kartenschlitten am wirkungsvollsten, wenn so wenig wie möglich Karten bleiben – als die Deck-Penetration sehr hoch ist (mehr als 75%).

Single-Deck-Spiele sind daher besonders gut geeignet für das Kartenzählen. Als Gegenmaßnahe haben Casinos diverse Regeln eingeführt, die das Kartenzählen wirkungslos machen sollen. Zum Beispiel wird die Deck-Penetration herabgesetzt und es werden nur etwas mehr als die Hälfte aller Karten ausgeteilt.

Ebenso werden manchmal automatische Mischmaschinen verwendet, in die nach jeder Runde die Karten zum mischen gegeben werden.

Kartenzählen ist legal, sofern der Zähler nicht ein externes Gerät verwendet. Wenn ein Casino allerdings realisiert, dass ein Spieler zählt, könnte das ein Spielverbot zur Fogle haben.

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